Nachbericht Stammtisch 20. Februar

Erster Stammtisch des Jahres macht Lust auf Mehr

Am 20. Februar fand das erste Mal unser Social Entrepreneurship Stammtisch im Jahr 2018 statt. Als Referenten waren die vier Gründer von Cup2Date und eine Vertreterin des Projektes Soziale Manufakturen aus Bremen mit dabei.

Nachdem sich alle Gäste wieder einmal um 18 Uhr im Karton zusammengefunden haben, hat unser Werkstudent Fabian Oestreicher den Stammtisch mit einer kurzen Einführung zum Thema Social Entrepreneurship und einem kleinen Update aus der Hilfswerft eröffnet. Anschließend begrüßte er Svenja von Soziale Manufakturen. Sie berichtete von dem Modellprojekt, bei dem verschiedene Manufakturen aus Bremen Gröpelingen zusammengearbeitet haben. Darunter zum Beispiel der Martinshof, welcher Menschen mit Behinderungen eine Arbeitsstelle bietet oder das Knastwerk aus Bremen, bei dem Insassen der JVA arbeiten.

Das Projekt Soziale Manufakturen

Ziel des Projektes war die gesellschaftliche Teilhabe für benachteiligte Menschen zu verbessern. Dazu sollte der Verkauf der Produkte der Manufakturen gesteigert werden, um so mehr sinnvolle Arbeit zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen hatten Soziale Manufakturen unter anderem einen Stand auf der Breminale. Mit einem außergewöhnlichem Pavillon in Schwarz und einem bunten Team aus den verschiedenen Manufakturen haben sie dort ihre Produkte persönlich an die Öffentlichkeit gebracht und so auf sich aufmerksam gemacht.

Nach der Präsentation von Soziale Manufakturen gingen wir in eine Fragerunde über. Darin wurden einige Ideen entwickelt, wie man das Projekt weiter gestalten und ausbauen könnte. Bevor es mit dem Input von Cup2Date weiterging, konnten die Teilnehmenden des Stammtischs sich in einer kurzen Pause miteinander austauschen und für ihr leibliches Wohl sorgen.

Der zweite Input des Abends: Cup2Date

Cup2Date ist ein Startup, welches aus sechs Studenten besteht, die alle einen unterschiedlichen Studienschwerpuntk haben und sich dennoch in einem Praxisprojekt zusammengefunden haben. Was ursprünglich nur eine theoretische Ausarbeitung für die Uni war hat sich schnell in eine praktische Idee entwickelt. Schnell waren sich alle einig – das wollen wir versuchen! Die Idee ist ein Pfandsystem für To-Go-Becher.

Das bedeutet, dass man in einem Café einen Kaffee to go bestellen kann und den Becher nicht wegschmeißen muss, sondern an anderen Stellen wie z.B. einem anderen Bäcker oder Café wieder abgeben kann. Das schont die Umwelt, denn täglich werden bis zu 320.000 Becher pro Stunde in Deutschland verbraucht. Mit der Unterstützung von der Hilfswerft, Traumferienwohnung und App farms haben die Studenten vor kurzem einem Testlauf mit den Bechern in Bremen gestartet. Dabei haben sie festgestellt, dass ihr Pfandsystem funktioniert – jetzt geht es an die Ausweitung, Verbesserung und den Aufbau der Logistik im nächsten Schritt.

Wir wünschen sowohl Cup2Date, als auch Soziale Manufakturen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Abschluss und der nächste Stammtisch

Nach einer weiteren Frage- und Gesprächsrunde mit Cup2Date und den Stammtisch-Besuchern, gingen wir in eine offene networking Phase über. Damit haben wir den Abend dann in Ruhe ausklingen lassen.

Der nächste Stammtischtermin ist noch nicht festgelegt, wir werden euch aber rechtzeitig Bescheid geben! – Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest melde dich hier für unseren Stammtisch Newsletter an oder tritt unserer Facebook Gruppe Social Entrepreneurship Stammtisch Bremen bei.

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